Vortrag zur Testamentsgestaltung

Donnerstag, 23.06.2022, 14:30 Uhr

in der Offene Tür Duerenstrasse e.V.

Dürenstraße 2, 53173 Bonn
Tel  0228 – 35 72 20
 info@ot-godesberg.de
Erläutert werden die Besonderheiten der Testamentserrichtung, sowie  das gemeinschaftliche „Berliner Testament“.
Eingegangen wird auf die  sog. Voll- und Schlusserbschaft, die Vor- und Nacherbschaft, die  Bindungswirkung gemeinschaftlicher Testamente, das Pflichtteilsrecht und  die Erbschaftssteuer.

Referent: Dr. Wolfgang Buerstedde, Fachanwalt für Erbrecht

Vorsorgebrief 1/2022

Themen im Überblick

  1. Testamentseröffnung von gemeinschaftlichen Testamenten und Erbverträgen
  2. Verträge über den Pflichtteilsanspruch: Erlass und Abtretung
  3. Testamentsvollstreckung – Zeugnis – Annahmeerklärung
  4. Erbschaftssteuer – Kosten der Nachlassregulierung
  5. Neue Grundsteuer – Bewertung von Immobilien
  6. Schizophrenie – Symptome erkennen – Hilfe für Betroffene
  7. Das Gefühl „Trauer“ – Dr. Leon Windscheid

Vorsorgebrief als PDF-Datei

Checkliste – was tun im Todesfall

Zwei aktualisierte Checklisten beim Todesfall.

Totenschein, Sterbeurkunde, Krankenversicherung, Unfallversicherung, Lebensversicherung, Arbeitgeber, Bestattung… nach dem Tod eines Menschen gibt es Einiges zu erledigen.

Die beigefügten Checklisten bieten eine Hilfestellung.

Die erste Checkliste betrifft – was sofort zu tun ist.

Checklisten – was tun bei einem Todesfall (1)

Die zweite Checkliste betrifft, Bereiche, die kurz nach einem Todesfall zu erledigen sind.

Checkliste – was tun im Todesfall (2)

Vorsorgebrief 2 / 2020

Vorsorgebrief 2/2020 vom Fachanwalt für Erbrecht Dr. Wolfgang Buerstedde
Themen
 
1.       Bestattungen – wegen Corona verschieben?
2.      Patientenverfügung – wegen Corona anpassen?
3.      Kontrollbetreuer?
4.      Testamentsgestaltung: Anfechtungsverzicht?
5.      Hinterbliebenengeld
6.      Erbschaftsteuer – das Familienheim
7.      Entlassung Testamentsvollstrecker – wann und wie?
8.      Wie kann man mit der Depression des Partners umgehen?
9.      Kindness – Güte – ansteckend!

Vorsorgebrief als PDF-Datei: https://www.vorsorgeordnung.de/wp-content/uploads/2020/12/Vorsorgebrief-2-2020.pdf

Das verschollene Geld – Konten im Nachlass

Sie haben ein Bankkonto geerbt, aber wissen nichts davon. Das geschieht häufiger als man denkt. Seit dem vermehrt Online-Konten eröffnet werden, die vor anderen geheim gehalten werden, dürfte sich das Potential verschollener Konto erhöhen.

Bislang gibt es keine zentrale Stelle, welche die Erben über Nachlasskonten informiert.

Zuweilen half das umständliche Suchverfahren der Bankenverbände. Hilfreich kann auch die Nachfrage beim Bundeszentralamt für Steuern sein. Privatleute könnten hierauf bei Nachweis ihres Anspruchs, ihrer Erbenstellung, darauf zugreifen.

Nach einem in den Bundestag eingebrachten Gesetzesentwurf sollen Sterbefälle an die Banken weitergeleitet werden. Die Bank hat dann ein Jahr Zeit die Erben zu informieren. Findet die Bank keinen Erben, sollen die Daten der Bankverbindung des Verstorbenen beim Bundesamt für Justiz abrufbar sein.

Hoffentlich kommt das Gesetzt. Die unbekannten Erben werden dürften sich freuen.

Vorsorgebrief 1/2020

Themen im Überblick mit Schwerpunkt Schenkung — passend zur Coronazeit

  1. Corona – an Vorsorge denken…
  2. Sterbehilfe  – Patientenverfügung
  3. Miterbe im Elternhaus – Nutzungsentschädigung?
  4. Beglaubigte Vollmacht von der Betreuungsbehörde
  5. Erbschafts- und Einkommenssteuer: Stundungszinsen beim Pflichtteilsverzicht?
  6. Geschwisterkriege im Erbfall  
  7. Umgang mit erlittenem Unrecht – Verzeihen
  8. Arbeitshilfe zur Umsetzung neuer Wohnformen für Pflegebedürftige 

Vorsorgebrief als PDF

Vorsorgebrief 2/2019

Vorsorgebrief 2/2019 vom Fachanwalt für Erbrecht Dr. Wolfgang Buerstedde

Themen im Überblick mit Schwerpunkt Schenkung — passend zur Weihnachtszeit

  1. Geschenkt ist geschenkt – oder doch nicht?
  2. Beweislast für Vollzug der Schenkung
  3. Haus gegen Wohnrecht und Pflege – Ergänzende Vertragsauslegung und Wegfall des Geschäftsgrundlage
  4. Nachlasspflegschaft
  5. Erbschaftsteuer: Steuerfreies Familienwohnheim?
  6. Wer für die Pflege zahlen muss
  7. Den eigenen Grabstein visualisieren

Vorsorgebrief 2 / 2019 als PDF

Anlage – Sterbetafel zum Punkt 7 – durchschnittliche Lebenserwartung

Sterbefasten

Am 16. Januar 2020 geht es im Rahmen der Ringvorlesung „Auf Leben und Tod“ um das Thema „Sterbefasten-Selbstbestimmung bis zum Schluss?“ aus den Perspektiven der Medizin-Ethik, der Palliativmedizin und des Medizinrechts.

Veranstaltungsort: Universität Bonn, Hauptgebäude , Hörsaal I, von 18.00-19.30 Uhr.

Positionspapier der Fachgesellschaft zum Sterbefasten

Nach Professor Radbruch sei der freie Entschluss nicht mehr essen und trinken zu wllen, um das eigenen Sterben zu bescleunigen, zu respekteren. Es sei keine strafbare Handlung, die selbstbstimmte Entscheidung unerträgich leidender Palliativpatienten medizinisch zu begleiten. Vielmehr würde es den Straftatbestand der Körperverletzung erfüllen, einen Menschen gegen seinen Willen zu ernähren.

Es dürfte sich anbieten – auch die Möglickeit des Sterbefasten – ausdrücklich in eine Patientenverfügung mit aufzunehmen.

den Abschied plan

Wer die Planung seiner Beerdigung nicht seinen Angehörigen überlassen möchte, kann seine Wünsche in einer Bestattungsverfügung regeln. Von der Frage der Bestattung (z.B. Erd-, See, Urnenbestattung oder auf in einem Friedwald) bis den den einzuladenden Personen und Grabpflege kann vieles angeordnet werden.
Bestimmt man einen Totenfürsorgeberechtigten, so ist dieser für die Umsetzung verantwortlich. Dieser würde sich dann an den Bestatter werden und alles Nötige regeln.
Viel Streit kann vermieden werden, wenn man diese mit den Angehörigen zuvor abstimmt.

Vorsorgevertrag mit Bestatter

Aber man kann auch direkt – bereits zu Lebzeiten – mit dem Bestatter in einem Vorsorgevertrag vieles regeln. Der mögliche Nachteil: Die Bestattungskosten werden erhoben. Viele Bestatter lassen dann das Geld bei eine Treuhandgesellschaft (z.B. Deutsche Bestattungsvorsorge Treuhand AG) verwalten. Der Vorteil, das Geld ist auch bei Insolvenz des Bestatters geschützt.
Die Stiftung Warentest nimmt die Vorsorgeverträge regelmäßig kritisch unter die Lupe und kam 2018 zum Ergebnis: sicher aber unflexible. Im Fall einer Kündigung verlangt der Bestatter eine Pauschale. Diese kann bis zu 20 % der Auftragssumme ausmachen. Das ist ein ganze Menge.

Sterbegeldversicherungen

Die Finanzierung der Bestattung kann auch über eine Sterbegeldversicherung abgesichert werden, etwa wenn das Geld derzeit nicht direkt zur Verfügung steht. Bei der Sterbegeldversicherung handelt es sich um einen geldzehrenden Kapitallebensversicherung. Daher wird sich der Abschluss meist nicht empfehlen. Bei langer Laufzeit zahlt man häufig mehr ein, als am Ende ausgezahlt wird.
Meist kann die Beerdigung auch einfach aus dem Nachlass finanziert werden.

Sollte dies nicht möglich sein, können Angehörige die übernommenen Bestattungskosten auch als außergewöhnliche Belastungen steuerlich geltend machen, soweit es sich um angemessene Kosten (bei etwa 7.500 Euro) handelt.

Bestattungskosten und Sozialamt

Einen Vorteil bieten Treuhandverträge und Sterbegeldversicherung: Das Sozialamt greift hierauf (grundsätzlich) nicht zu. Das gilt auch, wenn jemand zum Pflegefall wird und nur noch sein Schonvermögen (derzeit 5.000 Euro) hat. Wichtig ist dabei die Zweckbindung des Betrages für die Übernahme der Bestattungskosten.
Kürzlich hat das Verwaltungsgericht Münster (Az. 6 K 4230/17) einen Betrag von 10.500 Euro in einem Bestattungsvorsorgevertrag für eine Erdbestattung für „unantastbar“ erklärt: Die Auflösung würde für den Vorsorgenden ein unzumutbare Härte darstellen.

Bestattungskosten in Bonn

Die Bestattung in einer Urnengemeinschaft kosten in Bonn rund 1800 Euro, inklusive dem Öffnen und Schließen des Grabes sowie einer Dauergrabpflege für die nächsten 15 Jahre (Bestatter Kentrup, GA 16. Juli 2019).
Die Kosten für eine Einzelgrab im Format von 1,2 x 2,8 Meter von etwa 5.000 bis 7.500 Euro für ebenfalls 15 Jahre. Allerdings ohne Sarg, Urne und Bestatterkosten.

Bonner Friehofsgärtner-Genossenschaft

Die Bonner Friedhosfgärtner-Genossenschaft mit 14 Gärtnereibetrieben bietet Hinterbliebenen eine Dauergrabpflege an. Auch hier werden Treuhandverträge über die Pflegekosten für lange Laufzeiten abgeschlossenen und die Arbeiten der beauftragen Gärtnereien kontrolliert.
https://www.friedhofsgaertner-bonn.de/

Vorsorgebrief 1/2019 vom Fachanwalt für Erbrecht Dr. Wolfgang Buerstedde

Themen im Überblick:

  1. Entschädigung für die Nutzung der Nachlassimmobilie
  2. Regelungsbedarf bei bedürftigen Erben bzw. Pflichtteilsberechtigten
  3. Berechnung des ordentlichen Pflichtteilsanspruchs
  4. Verteilung des Nachlasses durch Los
  5. Vollmacht des Erblassers nach dem Todesfall
  6. Voreintragung bei Absicherung
  7. Geschlossene Fonds – gefährliche Erblasten
  8. Aussetzung der Vollziehung im Einspruchsverfahren

Hinweis:    www.VorsorgeOrdnung.de lebt auch von Ihnen.

Für Fragen oder Anregungen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung, auch bei Facebook oder google+.      Tel. 02222-931180 telefonische Beratung für 3 Euro pro Minute aus dem deutschen Festnetz unter: Tel. 0900 10 40 80 1
Dr. Wolfgang Buerstedde, Fachanwalt für Erbrecht
Rathausstr. 16 – 53332 Bornheim

vorsorgebrief-01-2019 als PDF-Datei